Zum Inhalt springen
Energieberatung aus Duisburg. Für Ihr Gebäude.Persönlich sprechen: 0203 87848369

DFA Ratgeber · Förderung verstehen

BAFA oder KfW – wie finde ich den richtigen Förderweg?

Kurz erklärt

Entscheidend ist zuerst, was Sie vorhaben: eine einzelne Maßnahme, den Austausch der Heizung oder eine umfassende Sanierung. Die BEG bündelt unterschiedliche Förderwege. Das BAFA informiert über Einzelmaßnahmen; bei der KfW finden sich unter anderem Angebote zur Heizungsförderung und zur Sanierung zum Effizienzhaus. Antragsteller, Gebäudenutzung und Maßnahme müssen zum jeweiligen Programm passen.

Person bearbeitet eine Grundrisszeichnung mit Stift und Lineal
Unterlagen und Planung bilden die Grundlage des Sanierungsvorhabens. Symbolbild.

Drei Fragen vor der Programmsuche

Was wird saniert, wer stellt den Antrag und wie wird das Gebäude genutzt? Mit diesen Angaben lässt sich die Suche eingrenzen. Ein Heizungstausch im selbst genutzten Wohnhaus kann einen anderen Weg erfordern als eine Dämmmaßnahme an einem vermieteten Mehrfamilienhaus.

Auch die Art der Unterstützung zählt: Ein Zuschuss vermindert bei erfüllten Bedingungen den eigenen Aufwand; ein Kredit ist zunächst eine Finanzierung mit Rückzahlung. Die beiden Beträge sollten deshalb nicht einfach als gleichwertige Ersparnis addiert werden.

Vom Angebot zu den förderfähigen Kosten

Ein Handwerkerangebot kann förderfähige und nicht förderfähige Positionen enthalten. Einzelne Umfeldarbeiten, technische Anforderungen und Kostenobergrenzen sind im gewählten Programm zu prüfen. Erst danach lässt sich ein möglicher Förderbetrag belastbar einordnen.

Lassen Sie außerdem klären, welche Förderung für dieselben Kosten kombiniert werden darf. Eine Förderübersicht dient zur Orientierung; maßgeblich bleiben die geltenden Merkblätter und der Bescheid beziehungsweise die Zusage.

Beratung, Einzelmaßnahme oder Gesamtsanierung?

Beginnen Sie mit dem Ziel des Auftrags. Eine Bestandsaufnahme mit Sanierungsfahrplan, die Ausführung einer einzelnen Dämmmaßnahme und eine Sanierung zum Effizienzhaus sind unterschiedliche Vorhaben. Förderprogramme für diese Aufgaben sind nicht beliebig austauschbar.

Für Wohngebäude kommen je nach Aufgabe beispielsweise die BAFA-Energieberatung, BAFA-Einzelmaßnahmen oder KfW-Angebote für Heizung und Gesamtsanierung in Betracht. Eigentümerart und Gebäudenutzung beeinflussen die Auswahl. Eine Fördernummer für private Eigentümer lässt sich nicht automatisch auf ein Unternehmen oder Nichtwohngebäude übertragen.

Orientierung für die Programmsuche, keine Förderentscheidung
Ihr ZielZuerst klären
iSFP und EnergieberatungBeratungsumfang, Wohnnutzung und Beratungsförderung
Dach, Fassade oder Fenster verbessernTechnische Anforderungen und Förderweg für die Einzelmaßnahme
Heizung austauschenEigentümerart, Gebäude und passendes Heizungsprogramm
Gesamtes Gebäude sanierenZielstandard, Gesamtplanung und zugehörige Nachweise

Wie aus einem Angebot eine Förderrechnung wird

Rechenbeispiel ohne Aussage zu einem bestimmten Förderprogramm: Ein Angebot umfasst insgesamt 40.000 €. Davon werden nach einer angenommenen Prüfung 30.000 € als förderfähig anerkannt. Bei einem frei gewählten Beispiel-Fördersatz von 20 % wären das 6.000 € Zuschuss. Bezogen auf die gesamte Rechnung entspräche das 15 %. Der verbleibende Aufwand läge rechnerisch bei 34.000 €.

Die Zahlen dienen ausschließlich dazu, die Rechenweise zu erklären. Weder der Beispielsatz noch die angenommene Kostenanerkennung sind ein Angebot oder eine Aussage über Ihre Förderberechtigung. In der Praxis müssen Kostenobergrenzen, technische Anforderungen, anrechenbare Positionen und zulässige Kombinationen zusätzlich geprüft werden.

Vergleichen Sie deshalb nie nur die größte Prozentzahl. Entscheidend sind der vollständige Auftrag, die tatsächlich anerkannten Kosten, eine mögliche Begrenzung des Zuschusses und der Zahlungszeitpunkt. Kosten für denselben Zweck dürfen nicht ungeprüft in mehreren Förderwegen angesetzt werden.

Ihr Fördercheck vor dem Auftrag

Halten Sie Antragsteller, Nutzung und Zahl der Einheiten fest. Ordnen Sie anschließend Maßnahme, Angebot und technische Unterlagen zu. Klären Sie, welche fachliche Bestätigung erforderlich ist, wer den Antrag stellt und welche Vertragsgestaltung vor Antragstellung zulässig oder erforderlich ist.

Bewahren Sie den für Ihren Antrag maßgeblichen Programmstand und später die Zusage beziehungsweise den Bescheid auf. Terminieren Sie Nachweise bereits mit dem Bauablauf. Eine Auskunft zur Fördermöglichkeit ersetzt weder die Antragstellung noch die Entscheidung der zuständigen Stelle.

Das können Sie jetzt vorbereiten

  • Zuerst Maßnahme, Gebäudeart und Eigentümerstruktur erfassen.
  • Zuschuss und Kredit unterscheiden; beides ist kein identischer Fördervorteil.
  • Förderfähige Kosten, technische Anforderungen und Kombinationen getrennt prüfen.

Eine allgemeine Förderquote lässt sich nicht zuverlässig auf jedes Angebot übertragen. Die zuständige Förderstelle entscheidet auf Grundlage des konkreten Antrags.

Die DFA an Ihrer Seite

Was ist der richtige Schritt für Ihr Haus?

Wir prüfen, wie Sie die individuell mögliche Förderung bestmöglich ausschöpfen können, und begleiten den vereinbarten Förderablauf bis zu den Abschlussnachweisen.

Sie möchten sich zunächst selbst orientieren? Passenden Fördercheck starten →

Quellen und weiterführende Informationen

Maßgeblich sind die aktuellen Programmunterlagen und die Entscheidung der zuständigen Förderstelle. Dieser Ratgeber ersetzt keine individuelle Förderprüfung.

Lassen Sie uns über Ihr Gebäude sprechen

Ihr Vorhaben verdient
einen guten Anfang.

Sie müssen noch nicht alles wissen. Erzählen Sie uns, was Sie verändern möchten.

DEUTSCHE FÖRDERMITTEL AGENTUR

Energieberatung. Handwerk. Förderung.
Gemeinsam durch Ihre Sanierung.

Deutsche Fördermittel Agentur GmbH
Arnold-Dehnen-Str. 40
47138 Duisburg
Kontakt & Standort → info@d-f-a.info ↗
Nach oben scrollen